Sonntag, 27. März 2016

Bersenbrück




















Im Jahre 1231 stiftete der Graf von Ravensberg das Zisterzienser-Nonnenkloster Bersenbrück. Doch 1786 wurde es wegen verfallender Disziplin und steigender Verschuldung des Konvents aufgehoben. 1817 zog in die Klostergebäude das königlich hannoversche Amt Bersenbrück ein. 1885 wurde Bersenbrück Sitz des gleichnamigen preußischen (später niedersächsischen) Landkreises. 1972 wurde dieser aufgehoben und das Gebiet dem Landkreis Osnabrück angegliedert. Das Stadtrecht bekam Bersenbrück erst 1955. Heute ist Bersenbrück Sitz der gleichnamigen Samtgemeinde mit ca. 8100 Einwohnern. 

Das erste Foto ganz oben zeigt den Marktplatz von Bersenbrück. Im Hintergrund sieht man das Tor der Klosteranlage. Auf dem zweiten Foto ist die sich auf dem Klostergelände befindende, frühgotische katholische Stiftskirche St.Vincentius abgebildet. Sie geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Auf dem Foto darunter ist eine kunstvolle Verglasung der Kirche zu sehen, gefolgt von einem Foto des barocken Altars. Kunstverglasung und Altar sind die Stirnseiten zweier Kirchenschiffe in einem Raum. Ursprünglich befand sich zwischen beiden Kirchenschiffen eine Mauer, um die Nonnen von der "Welt", d.h. der Pfarrgemeinde des Dorfes, getrennt zu halten.

Das erste Foto unterhalb dieses Textblocks ist eine Gesamtansicht des heute noch erhaltenen Stiftgutes, gefolgt von drei Nahaufnahmen. Das vierte Bild zeigt den Remter (heute Museum des Landkreises). Der Stein mit dem GR-Wappen auf dem fünften Bild wurde vermutlich anläßlich einer Erweiterung der Amtsgebäude oder einer Restaurierung eingesetzt. Mit "GR V" ist der hannoversche König Georg V. gemeint. Ein Teil der erstaunlich umfangreichen Klostergebäude wird noch heute als Amtsgericht genutzt.        

































Das folgende Foto zeigt die Wassermühle von Bersenbrück an der Hase nahe des Klosters. Seit den 1950er Jahren dient sie der Stromerzeugung. Darunter folgt ein Bild vom Rathaus (frühes 20. Jahrhundert, "Heimatschutzstil"). Das letzte Bild zeigt den Bahnhof (Strecke Osnabrück-Oldenburg-Wilhelmshaven). Das alte Gebäude wirkt sehr steril. Es wurde buchstäblich zu Tode restauriert. 













 





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